Mühlentag in Dahme-Spreewald


Anlässlich des 23. Deutschen Mühlentags am Pfingstmontag pilgerten zahlreiche Besucher in die Mühlen des Landkreises Dahme-Spreewald, darunter die Karthäuser Mühle im Mittenwalder Ortsteil Telz. Dort führte Eric Ullrich die Besucher über das Mühlengelände.


Carsten, Valentin und Justus Clemen (v.r.) staunen über die Absackwaage.
Quelle: Gerlinde Irmscher


Telz. Zum 23. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag pilgerten viele Besucher zur Karthäuser Mühle in Telz. Sie wurde 1836 erbaut und ist seit 1885 im Familienbesitz. Geführt wird sie in vierter Generation von Gerd und Heike Ullrich und deren Sohn Eric in fünfter Generation. In den 60er Jahren wurde die Mühle, die bis dahin ausschließlich Mehl erzeugte, auf die Produktion von Futtermitteln umgestellt. Bei den Führungen von Eric Ullrich über das Mühlengelände erfuhren Besucher viel über die Geschichte der Mühle und darüber, wie heute hochwertige Futtermittel mit modernen Maschinen auf schonende Weise erzeugt werden. Aber auch wie eine „Absackwaage“ funktioniert oder was es mit dem Walzenstuhl auf sich hat.

Für viele Telzer ist der Mühlentag ein Muss. Man triff sich an der Mühle, schwatz und genießt auch noch nebenbei den Kuchen der Familie Ullrich.

Von Gerlinde Irmscher
MAZ Anzeige vom 16.05.2016